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Die Grünen in Cölbe

Fracking und der mühselige Versuch, eine Photovoltaikanlage aufzustellen.




In ganz Deutschland werden Claims abgesteckt: Beim Fracking werden
Gesteinsschichten durch eine Mischung aus Wasser, Sand und Chemikalien
aufgebrochen, die mit hohem Druck unter die Erde gepresst wird. Durch
die dabei entstehenden Risse soll Erdgas aus Bodenschichten entweichen
können, die an sich gasundurchlässig sind. Ein Problem sind die Stoffe,
die dem Wasser dabei zugesetzt werden, darunter aggressive Säuren und
giftige Korrosionsschutzmittel. Was das für das Grundwasser bedeuten
kann, liegt auf der Hand.
Excon und andere Konzerne wetteifern um Konzessionen. Der Landkreis
Marburg-Biedenkopf und Teile Cölbes sind von den Plänen der kanadischen
Gesellschaft BNK betroffen, die sich auf die Suche nach Gas machen will.
Einfluß nehmen können Kreis und Gemeinde jedoch nicht. Im hiesigen
Bergbaurecht sind Anhörungen und Genehmigungsverfahren stark vereinfacht.
Laut dpa wird es in Nordhessen wird vorerst keine Suche nach Erdgas mit
der umstrittenen Fracking-Methode geben. Umweltministerin Lucia Puttrich
(CDU) erläuterte heute in Wiesbaden, dass es bislang nur einen Antrag
der Firma BNK Deutschland gebe, sich ein 5200 Quadratkilometer großes
Gebiet zu sichern. Für die eigentliche Erkundung müssten weitere Anträge
gestellt werden. Das Land Hessen werde diese aber nicht bearbeiten,
solange nicht Gutachten die Ungefährlichkeit der Gasfördertechnik
belegen. Im Bund und in Nordrhein-Westfalen werden derzeit Expertisen
erstellt.
Man kann gespannt sein. Lobby-Expertisen sprechen nämlich von
Ungefährlichkeit, nehmen aber Trinkwasserschutzgebiete aus.

Aber die Gemeinde reagiert: Erneuerbare Energie durch einen Solaracker.
Jeder kann mitverfolgen, wie immer wieder Hindernisse auftauchen, die
das Projekt scheitern lassen können, zum wiederholten Male stand es kurz
vor dem Aus.
Um es dennoch umzusetzen, muß für eine brütende Vogelart gesorgt werden.
Allerdings mit der bitteren Pille, dass wir doch erst im September an´s
Netz gehen werden. Mit geringerer Einspeisevergütung.
Aber der Wille der Cölber ist ungebrochen. Cölbe will den Solaracker.

Und wenn so ein kleiner Vogel die Macht hat, ein Projekt wie den Solaracker
zumindest zu verzögern, macht das auch Hoffnung: Stark wird
der Protest sein, der sich erhebt, wenn die Pläne zum Fracking im
Landkreis Realität werden. Wir GRÜNEN werden auf alle Fälle dabei sein.

   

Klage gegen Autobahnende in Stadtallendorf

Infoveranstaltung der Grünen - Stadtallendorf am 07. Mai 2012
 
Bündnis 90 / Die Grünen Stadtallendorf informiert alle interessierten Bürgerinnen und Bürger über den aktuellen Stand der Planungen für die A 49. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 07. Mai ab 20.00 Uhr in den Gemeinschaftsräumen Altstadt im Kirchhainer Weg (Festplatz) statt. Ab Bischhausen soll die Autobahn in drei Abschnitten gebaut werden: erster Abschnitt bis Treysa, dann von Treysa nach Stadtallendorf und schließlich von Stadtallendorf bis zur A 5 bei Maulbach. Planfeststellungsbeschlüsse gibt es bis Stadtallendorf. Die Planungsunterlagen sehen die Möglichkeit eines (vorläufigen) Endes der A 49 in Stadtallendorf an der B 454 (Nähe Fa. Faudi) vor. Mit dem derzeitigen Umbau der B 454 soll unserer Meinung nach diese Straße fit gemacht werden, um  als „Ersatz-Autobahn“ Richtung Gießen zu dienen. Wir sind der Auffassung, dass dies eine Horror-Vorstellung für unsere Stadt und die Nachbargemeinden wäre. Schon im vergangenen Jahr wollte die Fraktion Bündnis 90 / die Grünen die Folgen eines Autobahnendes in Stadtallendorf durch die Stadt prüfen lassen. Alle anderen Fraktionen stimmten gegen diese Prüfung in der Stadtverordnetenversammlung – wohl nach dem Motto: Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß! Die anderen Parteien ruhen sich auf einem Beschluss von 2007 aus, mit dem die Stadt einen durchgängigen Bau der Autobahn bis zur A 5 fordert. Wohl wissend, dass die Landesregierung derzeit andere Fakten schafft. Naturschutzverbände klagen nun gegen den Autobahnabschnitt Treysa – Stadtallendorf. Bei Erfolg dieser Klage wird es kein Autobahnende bei uns geben. Wir wollten deshalb, dass die Stadt Stadtallendorf diese Klage finanziell unterstützt -  in welcher Höhe auch immer. Aber auch das haben die anderen Parteien in der März-Sitzung der Stadtverordnetenversammlung
verhindert! Lieber verschließen sie die Augen vor der Realität nach der Devise: Alles wird gut, wenn wir es nur wollen. Ist das gestaltende Politik oder Augenwischerei? Wir Grünen wollen jedenfalls handeln und ein lebenswertes Wohnen in unserer Stadt
erhalten. In unserer Infoveranstaltung werden wir Stellung nehmen zum derzeitigen Planungs- und Finanzierungsstand für die Autobahn. Wir werden die Ziele der Klage erläutern. Außerdem werden wir über die Planungsprobleme für den letzten
Autobahnabschnitt durch den Herrenwald sprechen. Als Gast haben wir Herrn Reinhard Forst eingeladen, der seit 30 Jahren in Bürgerinitiativen gegen die A 49 kämpft. Wir hoffen auf eine rege Teilnahme und eine gute Diskussion.  
 
Für den Ortsverband 
Bündnis 90 / Die Grünen Stadtallendorf
Michael Goetz

   

Cölber Grüne mit frischer Energie

Auf ihrer Mitgliederversammlung blickten die Cölber Grünen auf das erste Jahr
der aktuellen Sitzungperiode zurück. Mit Carola Carius als Fraktionsvorsitzender
ist es ihnen gelungen, die grünen Themen in der Gemeinde voranzubringen.
So unterstützten sie die Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes und die Einstellung
der Klimaschutzbeauftragten.
Der geplante Solaracker bei Bernsdorf ist ein Meilenstein für das Ziel der Gemeinde
bis 2040 CO²-neutral zu. Hier engagiert sich Thomas Rotarius als neuer
Energiebeauftragter und 1.Beigeordneter der Gemeinde besonders.
Die Grünen betonten ihre Hoffnung, dass die aktuellen Bedenken von
Naturschutzverbänden gegen die Bebauung des Solarackers noch ausgeräumt
werden können.
Nach dem Erfolg der letzten Kommunalwahl besitzen die Grünen 9 Sitze
in der Gemeindevertretung und stellen zwei Mitglieder im Gemeindevorstand.
Das Partei-Management erfordert viel Zeit, die Carius als Fraktionschefin und
Rotarius als Ortsverbandsvorsitzender nicht mehr aufbringen können.
Das machte Neuwahlen erforderlich. Fraktionsvorsitzende ist nunmehr Ute Hoppe.
Jörg Block wurde zum Vorsitzenden und Regine Hassenpflug zur 2. Vorsitzenden
des Ortsverbandes gewählt.
Jürgen Bunde, der 2. Fraktionsvorsitzender bleibt, dankte Carius und Rotarius
ausdrücklich für die gute Zusammenarbeit. "Carola bleibt ja in der Fraktion und
im Umwelt-, Bau- und Planungsausschuss und Thomas wird sich auch in Zukunft
als Energiebeauftragter und 1. Beigeordneter für Grüne Ziele einsetzen."
Bunde ist sich sicher, dass mit den neuen Vorsitzenden die Grünen weiterhin
konstruktive Arbeit für die Politik in Cölbe leisten werden.

alt src=http://gruene-coelbe.de/images/stories/hassenpflug_bunde_block_hoppe400.jpg
v.lks.n.re.: Regine Hassenpflug, Jürgen Bunde, Jörg Block, Ute Hoppe

 

   

Grüne im Netz

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN schwirren überall durchs Netz. Ob man nun mit twitter in 140 Zeichen das Neueste aus grüner Politik erfährt, sich auf unserem youtube-Kanal die Interviews mit den Bundesvorsitzenden ansieht oder sich in der Facebook- oder studiVZ-Gruppe mit anderen Interessierten vernetzt: Die Grünen sind im Netz präsent. mehr (externer Link)

 

 

   

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